Willkommen auf dem Blog Globales Grundeinkommen Watch

Willkommen auf dem Blog Globales Grundeinkommen Watch

Was will dieser Blog, was kann er leisten? Unsere Mission:

Er soll als Lobbyarbeit gesehen, werden, die mit unseren begrenzten Mitteln Starthilfe oder Entsperrung geben soll, – auf dem Weg zu einem weltweiten Grundeinkommen. Der Ansporn ist geboren, aus der Sehnsucht und dem Glauben an die Möglichkeit an eine Welt, in der „wenigstens niemand hungern und frieren soll“. “ „A World without hunger and need.“ Der Glaube schließlich, dass selbst kleine Schritte und „Handgriffe“ zu Veränderungen mit riesigen Auswirkungen für alle führen könnten, bezahlt die politische Arbeit, zu deren Bedürfnis man ja ohnehin einen Gegenstand sucht.

Auf diese sechs Punkte möchte ich abheben:

1. Information/Überblick von zeitgenössischen Konzepten und Ansetzen zu weltweitem Grundeinkommen

2. Koordination

3. Spezieller Blickwinkel dieses Blog: „Antisemitismus“ als Hemmschuh für globales Grundeinkommen schlechthin.

4.mit hartnäckigen Vorurteilen bzgl. weltweitem Grundeinkommen soll aufgeräumt werden

5. Punkt Wahlempfehlungen/-orientierungshilfe

6. Bereitstellung/Velinkung  von Fakten, Statistiken und Kennwerte

1. Information/Überblick von zeitgenössischen Konzepten und Ansetzen zu weltweitem Grundeinkommen

Diese sollen sowohl ideensystematisch als auch historisch dem Leser zum schnellen Überblick  angeboten werden. Schlicht: was gibt es? wo kommen wir damit her?

2. Koordination

Dieser Blog soll die Entwicklung bahnen und vorantreiben. Das gegenseitige Bekanntmachen von Initiativen, die evtl. nichts von ihrer geistigen Verwandtschaft wissen, soll behilflich sein bei einem koordinierten Zusammenwirken. Unser Beitrag soll schlicht darin bestehen, diese Initiativen zu aufgelistet zu sammeln und ihnen auf  kritische Weise zu helfen, immer gleiche Fehler zu vermeiden und andererseits wichtige Impulse durch das „ins Gespräch zu kommen“ zu erhalten.

3. Spezieller Blickwinkel dieses Blog: „Antisemitismus“ als Hemmschuh für globales Grundeinkommen schlechthin.

Was ist mit dem Wort in Anführungszeichen gemeint. Zuerst hat dieser Beitrag nicht zum Ziel, den Antisemitismus zu verringern, vielmehr geht es darum, an ihn als Hemmnis für eine Entwicklung hin zu weltweitem Grundeinkommen anzusehen. Sozusagen an diesem berüchtigten Stolperstein vorbeizukommen.

Sehr wohl finde ich es nötig, darauf hinzuweisen, dass es imho da etwas gibt, eine Mentalität oder Ideologie, das in den vergangenen Jahrzehnten wirkungsvoll eine flächendeckende Versorgung der Weltbevölkerung mit Geld sabotiert und finde es wichtig zu erklären, was ich damit meine.

Die Denkweise des Antisemitismus ist imho am Besten in den Begriffen von Wilhelm Marr,

http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Marr, verfolgtem Anarcho-Kommunisten, Wortschöpfer des Begriffs Antisemitismus und Wortführen der ersten größern Antisemitenvereinigung aus dem Jahr 1880 umrissen: Die sich auf der Erde befindlichen Gemeinschaften (Stämme, Dörfer, etc.)  werden zersetzt und die Menschen ausgebeutet von äußeren Kräften, die selbst keine derartige Gemeinschaft sind, unter Zuhilfenahme von damals zeitgenössischen und von ihnen insgeheim lancierten  und kontrollierten Ideologien, wie dem Kapitalismus oder dem Kommunismus. Diese Kräfte gruppieren sich als einige Schichten von interessierten Helfer und Helfershelfern um einen finanzkapitalistisch interessierten Kreis, und in ihrem innersten Kreis, das sei dann die Krönung der antisemitischen Weisheit, halten die Fäden in der Hand: irgendwelche Juden. Und wer dann besonders engagiert ist, weiß auch wie in dieser aussichtslosen Situation zu verfahren ist, indem man alle diese hiermit als jüdisch gekennzeichneten umbringt.

Doch selbst, wenn Endstadien nicht nachweisbar sind und nur niederschwelligere Versatzstücke, (etwa die Finanzkapitalisten machen all das), so soll hier doch von sogenannten strukturellen Antisemitismus, und kurz einfach Antisemitismus, gesprochen werden. Die Denkstrukturen sind so angelegt, das der Hass sich zwar (noch) nicht gegen Juden, ersatzweise aber wird er auf andere Gruppen projiziert, Männer, Weiße, Banker, Zivilisierte o.ä., was erstens ähnlich fatal ist und zweiten aus Erfahrung und Eigenlogik, davor fürchten lässt, dass er sein gewissermaßen geeignetestes Ziel noch findet.

Ok, inwiefern ist dies nun für das weltweit Grundeinkommen relevant? Antisemiten bzw. Antisemitismem treten in der Grundeinkommenswelt imho in folgenden drei Gegner-Rollen zum Grundeinkommen auf den Plan, was zu erkennen und dem zuvorzukommen ist.

-autoritäre Einforderer der Arbeitspflicht gegenüber einer Gemeinschaft

Für ihn wie für die beiden anderen Vertreter gilt, sie treten wutenbrand auf und in vehementer Stetigkeit erreichen sie vorauseilenden Gehorsam. So beeinflussen sie zu Zugeständnissen, Kleinlautheit und einer Dauerverteidungshaltung anstatt einer Angriffshaltung, wo man bei Lichte betrachtet schon vielmehr herausholen könnte. Als Definition für Grundeinkommen mag hier vorerst das in der Charta der Grundrechte von vielen Staaten bereits akzeptierte Rechteprofil von beispielsweise dem Recht auf Nahrung und auf angemessenen Lebensstandard (Artikel 11.1 und Artikel 11.2 http://de.wikipedia.org/wiki/Internationaler_Pakt_%C3%BCber_wirtschaftliche,_soziale_und_kulturelle_Rechte ) angeführt sein. Dass diese Rechte unbedingt gelten sollen, treibt diesem Typus die Zornesröte ins Gesicht, etwas das zu antizipieren ist. Es kommt derzeit so vor: anstatt dass die Aufstachelung zur Grundrechtsverletzung im Brustton der Überzeugung angeprangert wird, es die Funktion der Grundeinkommens-Diskursführer ist, zu verschweigen, dass es überhaupt Grundrechte gibt, die hier relevant sind.

-Empörer über etwaigen Machtmissbrauch von globaler, also nicht lokaler (=gemeinschaftlicher) Grundeinkommensinitiative und kategorischer Verunglimpfung derselben.

Eigenartige Verdrehungen der Thematik (Welt-Grundeinkommenskräfte sind auf einmal böse, aufgepasst!)  fallen auf, die in einer Art eigenartigem Belohnungssystem antisemitischer Gesellschaften in subtile Hetze und bald im Massenbewusstsein verankert in wildwütige Hetze münd(en.

-Verteidiger eines Hasses der eigenen Gruppe gegen ein andere Gruppe, der unabdingbar sei, für eine Entwicklung zum Guten. (Hier sind bezeichnenderweise gerade Verfechter des Grundeinkommens nicht ausgeschlossen.) Insbesondere werden von ihnen (das Beschränken auf) demokratische Wege als nicht zielführend und daher nicht empfehlenswert abgelehnt.

Zum Abschluss dieses Unterpunktes sei darauf verwiesen, dass diese Denkungsart am besten hier nachzuvollziehen ist. http://www.redaktion-bahamas.org/Mit diesem Verweis wird wahrscheinlich (hoffentlich nicht!), und das ist bewusst,  das Kanonenfeuer schon etablierter antisemitische Hetze auch gegen diesen Blog gezogen (d.h. als Rassisten, Sexisten, Nazis verunglimpft, ja tätlich angegriffen und unentwegt bedroht zu werden, ist typisch). Die Konfrontation ist mit diesen Kräften sollte ja stattfinden, und man muss sich wohl mit dieser Manier vorerst abfinden.

4. Punkt

In einer Rubrik soll mit hartnäckigen Vorurteilen bzgl. weltweitem Grundeinkommen aufgeräumt werden. Das betrifft Meinungen und Gemengelagen gerade auch anderer Länder.  Beispielsweise: Zu aller meist wird selbst von etablierten Grundeinkommensgurus verschwiegen, das gerade in den Ländern mit erhöhter Unterernährtenrate eine Bevölkerungsmehrheit zu Grundeinkommen gerade besonders weit entfern liegt. Welche Gründe und Motive jeweils vorliegen, ist mal wissen- und kritisierenswert.

5. Punkt Wahlempfehlungen/-orientierungshilfe

Ist denn weltweites Grundeinkommen als Ideal wenigstens bei den zeitgenössischen Entscheidungsträgern vorhanden? Fordert zb. der deutsche Bundeskanzler erhitzte Verschärfungen unterhalb der Armutsgrenze, d.h. die Menschenrechte brechend, – oder hält sie aus bislang nicht bekannten Gründen den Mund. Eine Notiz wert, denn das demokratische Potential nicht auszunutzen, im Hinblick auf weltweites Grundeinkommen, wäre wohl ein großer Fehler.

6. Last but not least, was soll das ganze Geschwurbel? its the facts, stupid.

Es sollen mal Hinweise und Verweise von relevanten Kennwerten bzw. von statistischen Aufarbeitungen und Analysen verlinkt werden, sowie eigene Analysen gezeigt werden.  Wo gibt es beispielsweise eine Bevölkerungsmehrheit in Sachen lokales Grundeinkommen, wo überhaupt nicht.

Was hat das zur Folge, usw.

Zum Abschluss sei gesagt, dass wir Mitstreiter und Contributoren begrüßen und auf Hinweisgeber gar angewiesen sind und auf Kritiker unserer Ratings natürlich auch, gerne mit (kurzer) Begründung. Also eine Mail an peter.10247@gmx.de sei gedankt.

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